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Messen, Menschen, Millennials: Die IMEX in Frankfurt

Messen, Menschen, Millennials: Was mir die IMEX in Frankfurt vermittelt hat

Messen, Menschen, Millennials: Was mir die IMEX in Frankfurt vermittelt hat

In den letzten Wochen und Monaten waren immer wieder die „Millennials“ und „Generation Y“ in den Schlagzeilen. Wo sehen sie ihren Platz in der Messe- und Eventindustrie? Ist die Messeindustrie attraktiv genug, um qualifizierte Fach- und Führungskräfte aus dieser Generation anziehen zu können? Und: Sehen die jungen Menschen überhaupt Sinn in Fach- und Verbrauchermessen?

Die Fragen kommen insbesondere deshalb gerne auf, weil die Millennials eine neue Denkweise an den Tag legen. Die Generation Y sucht nach Herausforderungen, sie strebt nach Spaß und Sinn im Berufsleben und die Trennung von Beruflichem und Privatem weicht mehr und mehr einem fließenden Übergang. Unternehmen werden bewertet anhand ihrer vermittelten Werte, anhand der Authentizität ihres (Internet-)Auftrittes und die persönliche (Weiter-)Entwicklung des Mitarbeiters ist ofmals wichtiger als das Gehalt.

Ein Millennial auf der IMEX in Frankfurt

Als klassische Vertreterin der Generation Y durfte ich dieses Jahr zum ersten Mal auf der Fachmesse IMEX in Frankfurt dabei sein. Die IMEX gilt als eine der größten internationalen Messe für die MICE-Industrie (Meetings, Incentives, Conferences, Exhibitions). Mit einer Vielfalt an Ausstellern von Kongresszentren und Hotels über Event-, Veranstaltungsagenturen und Verbänden bis hin zu Technologieunternehmen und der Fachpresse, bildet die IMEX die Veranstaltungsbranche sehr gut ab. Sie ist die perfekte Plattform für ein Aufeinandertreffen von Eventplanern und Destinationen sowie Veranstaltungszentren. Hautnah durfte ich erfahren, dass insbesondere Fachmessen alles andere als langweilig sind. Ich bin immer noch begeistert und fasziniert von dem, was sich mir dort geboten hat!

Messen können mehr

Meiner Meinung nach ist die Messe gerade für Veranstaltungsfachleute aus meiner Generation wichtig. Die internationalen Messe- und Kongresszentren, Eventlocations, DMCs und CVBs profitieren von der unersetzlichen Möglichkeit, ihre Standorte live und in Farbe den Fachbesuchern zu präsentieren. Dabei können sie potenzielle Kunden von der Attraktivität und Einzigartigkeit ihrer Destinationen bzw. Venues überzeugen. Die Interaktion mit den Besuchern ist wichtig für den Aufbau von Vertrauen, darüber hinaus können die kulturellen Besonderheiten sehr schön in Szene gesetzt werden: Viele Messestände zählen auf kulinarische Highlights oder Tanz-Aufführungen. Für mich als Besucher bedeutet das ganz klar: Auch eine Fachmesse hat ihre spaßige Seite!

Doch es gibt noch eine weitere interessante Seite: Für uns Millennials bietet eine Messe ein hochgradig interessantes Spektrum aus Informationsgewinnung und Entdeckungspotenzial. Ob kleine Seminare oder Sessions zum Fokusthema „Purposeful Meetings“ – die gesammelte Wissenskraft und Expertenkompetenz der Branche treffen hier zusammen. Wo sonst hat man die Gelegenheit so einfach und vielseitig vom Wissen anderer zu profitieren?

Messen sind außerdem sehr wichtig für die Förderung von Innovationen oder neue Produkte. Sie bieten eine einmalige Gelegenheit, um die Konkurrenz besser kennenzulernen und sich ein näheres Bild der Wettbewerbssituation zu verschaffen – auf eine abwechslungsreiche Art und Weise verhilft die Messe also auch dazu, sich und das eigene Unternehmen besser kennenzulernen.

Messen leben durch Menschen

Auf der Messe ist mir vor allem die Freude bewusst geworden, mit der die Menschen aufeinander zugehen, sich kennenlernen und austauschen. Gerade jene Besucher und Aussteller, die sonst eher in der digitalen Welt präsent sind, nutzen den Face-to-Face-Kontakt, um ihr Netzwerk zu pflegen oder auch erstmalig Menschen zu treffen, mit denen sie sonst nur über E-Mails oder soziale Medien in Kontakt waren.

An eine Aussage erinnere ich mich besonders gerne. Auf die Frage, ob sie die IMEX mag und ob sie gerne zu dieser Messe kommt, antwortete Silke Hörsch, Director of Marketing EMEA bei Ungerboeck: „Ja, denn ich mag Menschen.“

Vielleicht lassen sich Informationen im Internet schneller finden und vielleicht ist die Kommunikation per E-Mail oder Telefon zeitsparender oder schneller – aber ist das wirklich alles, was wir wollen? Den Menschen zu begegnen, mit denen man sonst am Telefon spricht und sich über Neuigkeiten, Erfahrungen und Entwicklungen der Branche auszutauschen – das sind meine Argumente dafür, dass die Messebranche auch für die Generation Y und die Digital Natives höchste Bedeutung hat.

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