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Was können Besucher und Aussteller von Messe-Apps erwarten?

Was können Besucher und Aussteller von Messe-Apps erwarten?

In der jüngst erschienenen Juni/Juli Ausgabe des m+a Reports hat mich Anja Sturm zum Thema "App-Flut und -Nutzung" auf Messen befragt.

Ich bin etwas zwiegespalten, was das Thema App-Flut anbelangt. Als Verfechterin des Face to Face bin ich davon überzeugt, dass die Wichtigkeit von Messen und Events nicht unter der Digitalisierung leidet. Trotzdem hat sich die Präsenz mobiler Endgeräte auf Messen als durchaus nützlich erwiesen, weswegen ich die Art und Weise, wie sich digitale Angebote auf Messeformate auswirken, als sehr positiv betrachte.

Nun gibt es ja verschiedene Zielgruppen und Erwartungshaltungen im Rahmen einer Messe. Da sind einmal die Aussteller, die sich präsentieren und Geschäfte abschließen wollen. Und dann wären da die Messebesucher, die sich informieren, weiterbilden und vielleicht kaufen wollen.

Messe-Apps aus Veranstaltersicht

Als Messeveranstalter sollten Sie sich gut überlegen, was die Teilnehmer Ihrer Veranstaltung an Technologie verkraften und was sie wirklich brauchen, um den Messebesuch voll auszuschöpfen. Die Zielgruppen spielen eine wichtige Rolle. Dass der sich der "Nachwuchs" in Sachen Technologienutzung nichts vormachen lässt, hat sich ja mittlerweile rumgesprochen.

Wie können Sie sowohl den Ausstellern als auch den Besuchern ermöglichen, den Messebesuch gut vorzubereiten, die richtigen Kontakte zu treffen und somit den bestmöglichen Return on Investment zu erzielen?

Wie wäre es zum Beispiel mit einem interaktiven Hallenplan: Die Besucher schauen sich an, wer ausstellt, wo die einzelnen Aussteller zu finden sind und greifen ggf. schon einmal vorab erste Unternehmensinformationen in Form von Videos, Bildern oder Broschüren ab.

Oftmals werden Messen besucht, um konkrete Produktinformationen zu bekommen und mit ausstellenden Firmen in Kontakt zu treten. Ist der Besucher bereits vorab gebrieft, kann er optimal vorbereitet auf die Aussteller zugehen und nach konkreten Demos oder Präsentationen fragen. Das ist sowohl für Aussteller als auch Besucher förderlich.

Vielleicht wollen die Besucher ja auch im Vorfeld Termine mit den Ausstellern machen können. Viele Apps ermöglichen das Versenden von Nachrichten oder Terminanfragen, speziell Fachmessen mit Hosted-Buyer-Programmen sind hier sehr fortschrittlich.

Und dann stellt sich natürlich die Frage, ob es eine App sein muss. Herunterladen, nutzen, danach wieder löschen – darauf haben nicht alle Veranstaltungsbesucher Lust. Eine responsive Event-Webseite ist eine schöne Option, um Informationen bereitzustellen und ein geschmeidiges Nutzererlebnis auf allen genutzten Geräten (PC, Smartphone, Tablet) zu gewährleisten.

Aussteller-Apps: Flut oder Segen?

Die Anzahl an Apps, die sich speziell an Aussteller richten, steigt. Dazu kommen zahlreiche Eigenentwicklungen. Denn die Anforderungen sind so unterschiedlich wie die einzelnen Aussteller.

Gerade in größer dimensionierten Messehallen und auf komplexen Ständen rentieren sich Eigenentwicklungen z.B. mit Navigationsfunktionen, die die IT-affinen Besucher begeistern und das Event-Erlebnis um ein Vielfaches verbessern.

Je nach Branche, Standgröße, Personaleinsatz und Vertriebszielen kommt eine Reihe an Marketing- und Kommunikationstools in Frage, die die Messeteilnahme und Promotion unterstützen können.

Auch für die Erfassung von Standbesuchern gibt es clevere Lösungen, die die Datenerfassung erleichtern und gedruckte Visitenkarten beinahe überlüssig machen.

Der große Nachteil an dieser vermeintlichen App-Flut: Es werden sehr viele unterschiedliche Tools genutzt, die voneinander getrennt sind. Das erschwert den Überblick und die Messenachbereitung, da unter Umständen Daten nochmal in ein CRM-System importiert oder abgetippt werden müssen.

Apps & Messen: Was bringt die Zukunft?

Die jüngst verkündeten Einsparungen beim App-Spezialisten DoubleDutch lassen vermuten, dass die Invesitionen von Veranstaltern in Event-Apps eher verhalten sind. Es bleibt also abzusehen, welche technologischen Entwicklungen wir in der Messelandschaft beobachten können und welche Rolle Apps dabei spielen werden.

Wie denken Sie darüber?

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