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Bocom 2020
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Borderless Communication: Von Hybriden Events und Digitalen Lösungen

Durch die Covid-19 Pandemie haben wir in der Event-Branche einige Veränderungen durchgemacht in den letzten Monaten. Von virtuellen Konferenzen bis hin zu Hybriden Events: Die Kommunikation mit Kunden, Partnern, Kollegen, ja selbst mit Familie und Freunden, hat sich stark in die Online-Welt verlagert. Und das hat eine nachhaltige Wirkung auf Veranstaltungen.

Was die aktuelle Situation uns gezeigt hat: Borderless Communication ist kein schnelllebiger Trend.

BOCOM: Wie wir Grenzen in der Kommunikation überwinden

Das vom German Convention Bureau ins Leben gerufene Projekt Borderless Communication (BOCOM) umfasst genau jene Aspekte, die die grenzenunabhängige Kommunikation ausmachen.

  • Wie erlebt der Nutzer grenzenunabhängige Kommunikation in einer digitalen Business-Welt?
  • Wie überwinden wir Grenzen im Hinblick auf Mobilität, Sprache, Kommunikation, Kultur und Arbeitsplätze?
  • Wie kann Technologie uns dabei helfen, Menschen miteinander zu verbinden?
  • Herausfordernde Technologien im digitalen Networking

Digital ist jetzt normal: Der Anspruch zeigt

So langsam weiß jeder, wie man ein Zoom Meeting aufsetzt und wie man seine Webcam ausblendet. Jetzt, wo sich die Veranstaltungsbranche an digitale Tools gewöhnt hat, steigt auch der Anspruch an Meetings, Events und Konferenzen in einem virtuellen Umfeld. Veranstalter solcher Events und hybrider Veranstaltungen haben es somit nochmal schwerer, um zu überzeugen. Der Fokus sollte auf Qualität liegen, ob es um Streaming oder Audio- und Bildqualität geht, oder die Nutzerfreundlichkeit der angebotenen Platform.

Der heutige Nutzer will nun ein schönes Front-End-Portal, das alle Elemente miteinander bereint, und ein einmaliges Erlebnis bietet. Idealerweise werden Inhalte on demand im Nachgang zur Verfügung gestellt, sodass die Sessions dann beliebig angesehen werden können, und die Relevanz eines Events somit viel höher ist, da es sich um langlebige Umgebungen handelt, die über ein, zwei oder drei Tage hinausgehen.

Face-to-Face Events Im Zeitalter der Digitalen Renaissance

Die Kommunikation, das haben wir gemerkt, ist anders im virtuellen Umfeld. Es gibt möglicherweise technische Störungen und es kommt zu Verzögerungen in Ton- und Bildübertragung. Wir nehmen Emotionen unseres Gegenübers nicht oder anders wahr. Und gleichzeitig sparen wir uns Anfahrtswege, sind spontaner und flexibler, und ganz wichtig: Wir können viel mehr Menschen erreichen als mit einem Face-to-Face-Meetings.

Wie so oft, macht’s die Mischung. Sehen wir uns die Konzepte hybrider Veranstaltungen einmal näher an, wird relativ schnell klar: Je besser die Veranstaltung durchdacht ist, desto mehr Menschen können durch die Erweiterung in die virtuelle Welt erreicht werden. Das wird sicher eine Weile so erhalten bleiben.

Für mich ändert das rein gar nicht an der Bedeutung der Live Events. Das ist genau der Grund, warum ich auch jetzt nach Berlin fahre. Ich will die Menschen sehen, mit denen ich Geschäfte mache. Ich will die Branche erleben. Und ich denke das geht nicht nur mir so.

In diesem Sinne: Lasst uns auf die baldige Wiedereröffnung zahlreicher Venues hoffen sowie sichere Veranstaltungen, die uns alle weiterbringen. Und wenn es nicht möglich ist, dann treffen wir uns eben virtuell. Aber bitte nicht für immer.

Eure Steffi