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Wiedereröffnung von Veranstaltungsorten: Die Haupterkenntnisse der Branchenführer aus Neuseeland und Australien

Australien und Neuseeland konnten die Verbreitung des Coronavirus bereits in einem frühen Stadium unter Kontrolle bringen und sind seit Beginn der COVID-19-Krise für ihre erfolgreichen Bewältigungsstrategien bekannt. Eine Woche, nachdem Neuseeland alle Coronavirus-Einschränkungen aufgehoben hatte und zur „Alert Level 1“ übergegangen war, diskutierten die Verantwortlichen der Venues aus der Region über Maßnahmen, die für die allmähliche Rückkehr zur Normalität umgesetzt werden mussten bzw. müssen, und darüber, welche Auswirkungen die neuen Konzepte auf ihr Veranstaltungsprogramm haben.

Irene James von der H3 Group, Louise Gardiner von Regional Facilities Auckland (RFA) und David Milne von der Stadt Whitehorse nahmen an einem regionalen Branchengipfel teil, bei dem sie sich über ihre unterschiedlichen Erfahrungen austauschten. Wir haben hier einige Highlights der Diskussion zusammengefasst, von denen sicherlich alle Veranstaltungsorte profitieren werden, die bereits an ihrer Wiedereröffnungsstrategie arbeiten:

1. Einrichtung von Desinfektionsstationen

Um die Sicherheit der Veranstaltungsteilnehmer zu gewährleisten, hat H3 unter anderem Desinfektionsstationen auf dem gesamten Veranstaltungsgelände eingerichtet. Ziel war es, die Menschen zum Desinfizieren der Hände anzuregen und die Verbreitung von Keimen innerhalb des Veranstaltungsortes zu begrenzen.

2. Ermittlung von Kontaktpersonen

Die Ermittlung von Kontaktpersonen ist eines der Schlüsselelemente, auf das sich die Veranstaltungsorte in der Region fokussieren. Um die Nachverfolgung zu erleichtern, haben sowohl RFA als auch H3 auf Anweisung des Gesundheitsministeriums Poster mit einem QR-Code zur Corona-Warn-App an wichtigen Ein- und Ausgangspunkten sowie in stark frequentierten Bereichen aufgehängt, damit die Teilnehmer ihren Standort erfassen und die Wege, die sie im Venue während der Veranstaltung zurückgelegt haben, nachverfolgen können. Diese Informationen ermöglichen es den Verantwortlichen, im Notfall schnell und einfach Personen zu identifizieren, die möglicherweise mit einem infizierten Teilnehmer in Kontakt gekommen sind, falls bei oder nach einer Veranstaltung ein Verdachtsfall oder die Erkrankung eines Teilnehmers gemeldet wird.

3. Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen

Alle Diskussionsteilnehmer waren sich einig, dass eine der teuersten, aber wesentlichsten Maßnahmen, die sie seit ihrer Wiedereröffnung umsetzen müssen, die zusätzliche Reinigung und Desinfektion des Veranstaltungsortes vor, während und nach jeder Veranstaltung ist. Jedes Venue muss nachweisen, dass am gesamten Standort ein rigoroser Reinigungs- und Desinfektionsprozess durchgeführt wird. Bei der Desinfektion liegt ein besonderer Fokus auf Flächen und Gegenständen mit hoher Nutzungsfrequenz.

4. Hygienekonzept

Veranstaltungsorte sollten in Vorbereitung auf ihre Wiedereröffnung ein gut ausgearbeitetes Hygiene- und Infektionsschutzkonzept vorweisen können und ihr Personal im Infektionsschutz schulen. Das reicht vom einfachen Aufhängen von Plakaten, die auf die Notwendigkeit des Händewaschens und Desinfizierens hinweisen, bis hin zur Bereitstellung geeigneter Schutzausrüstung für das Personal, damit sich sowohl die Teilnehmer als auch das Personal sicher fühlen können.

Zwar wird von den Veranstaltungsorten ein höheres Maß an Wachsamkeit erwartet, wenn es um die Themen Reinigung und Besucherverfolgung geht, doch letztlich liegt es in der Verantwortung jedes Einzelnen besonders vorsichtig zu sein, sich an die Hygieneregeln zu halten und seinen eigenen Gesundheitszustand genau im Blick zu behalten, um eine weitere Verbreitung des Coronavirus zu verhindern.

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